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Dieses Bild wurde von einem Mitglied der United States Army während der Ausführung seiner Dienstpflichten erstellt. Als eine Arbeit der Bundesregierung der Vereinigten Staaten ist dieses Bild in public domain. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Eniac.jpg#filelinks

Der ENIAC Computer

im Auftrag der amerikanischen Armee wurde ab 1942 ein Computer entwickelt, der ballistische Tabellen berechnen sollte. Ballistische Tabellen werden gebraucht, damit Artilleriegeschütze ein bestimmtes Ziel treffen können. Dabei gibt es viele Variablen die diese Tabelle abdecken muss. Aus diesem Grund war das Berechnen der Tabellen unglaublich kompliziert und langwierig. Ein Computer sollte diese Arbeit vereinfachen. Da die Männer zu dieser Zeit mit dem zweiten Weltkrieg beschäftigt waren, wurde dieser Aufgabe häufig an Frauen übertragen. Das Besondere an ENIACist, dass es der Erste voll elektronische Computer war. Er wurde von J. Presper Eckert und John W. Mauchly an der University of Pennsylvania entwickelt.
Während Konrad Zuse mit seiner Z3 auf Relais setzte und damit einen elektromechanischen Computer erschuf, hat der ENIAC mit Elektronenröhren gearbeitet. Der Vorteil von Elektronenröhren ist, dass sie schneller sind als Relais. Ein weiterer Unterschied war, dass der ENIAC ein Dezimalsystem für die Darstellung von Zahlen verwendete, während der Z3 schon auf das heute gängige Binärsystem setzte.
Der Computer besteht aus 40 parallel arbeitenden Komponenten, die in Hochform aufgebaut waren. Er besteht aus 17.468 Elektronenröhren, was die Wartung des Computers unglaublich aufwändig macht. Da Elektronenröhren relativ anfällig sind, mussten sehr häufig Röhren ausgetauscht werden, was den teilweisen oder vollständigen Stillstand der Maschine zur Folge hatte. Mit 27 t, war er auch etwas schwerer als heutige Rechner. Der Stromverbrauch von 174 kW machte den Betrieb relativ teuer.Zu diesem Text empfehle ich den Wikipediaartikel, der auch eine der Quellen war, http://de.wikipedia.org/wiki/Eniac

Update: Heise hat heute wieder einen Artikel zum Eniac.